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WTF: Darum wirken vergebene Männer attraktiver auf Frauen

Irgendwie macht es sogar Sinn.

Quelle: Roman Samborskyi via Shutterstock.com (Symbolbild)

Wir kennen es bestimmt alle: Solange man auf Solopfaden durch die Weltgeschichte tingelt, scheint sich keine Sau für einen zu interessieren. Und kaum ist wieder ein Topf auf dem Deckel, kommen all die Günstlinge wieder aus ihren Ecken hervor und buhlen um unsere Gunst. Denn wenn wir mal ehrlich sind, wollen wir doch immer irgendwie das, was wir nicht haben können. Aber der eigentliche Grund für diese mehr als merkwürdige Fügung, ist ein ganz anderer, wie nun eine Studie herausfand.

Der „kosmische Scherz“, wie ihn die Maxim nannte, basiert tatsächlich auf einer etwas anders gelagerten Sichtweise, besonders bei den Damen dieser Welt. Denn laut einer Studie die erst kürzlich im Wissenschaftsmagazin „Scientific Reports“ veröffentlicht wurde, erhalten Männer, sobald sie vergeben sind, einen „Attraktivitätsboost“. Und urplötzlich werden sie vom schönen Geschlecht als sehr viel heißer wahrgenommen, als es sonst der Fall wäre. Das fällt dann auch anderen Ladys auf, da Männer in Beziehungen von der BFF dann quasi ein „Qualitätsurteil“ erhalten und zwar ein sehr gutes!

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Im Rahmen der Studie sollten Frauen Bilder von Männern, den Händen von Männern und abstrakter Kunst bewerten, nachdem ihnen gesagt wurde, wie andere Teilnehmerinnen abgestimmt hatten. Dabei kam heraus, dass die Frauen sogar ihre Meinung änderten, um so abzustimmen, wie ihre Vorgängerinnen.

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„Bei unserer Studie beurteilten Frauen die Gesichter von Männern als attraktiver, wenn andere Frauen ihnen einen Daumen hoch gegeben hatten. Das gleiche gilt auch für Kunst,“ so Forschungsleiterin Dr. Kate Cross. „Frauen scheinen die Vorliebe ihrer Geschlechtsgenossinnen zu kopieren, was jedoch auch damit zusammenhängen kann, dass Menschen generell dazu neigen, sich von der Meinung andere beeinflussen zu lassen,“ so Cross weiter.  „Soziale Einflüsse wirken sich auf jeden Bereich unseres Lebens aus und das könnte sich auch auf die Partnerwahl beziehen,“ erklärt Mitautorin Dr. Sally Street von der Durham University. „Aber im Moment gibt es noch keine eindeutige Untersuchung, die Beweise für dieses nachahmende Verhalten bei der Partnerwahl von Menschen zeigen.“

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Foto: Roman Samborskyi via Shutterstock.com (Symbolbild)

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