Thema: Sex

Upps: Junggesellenabschied endet als große Sexorgie

Der Gangbang fand in einem Vereinsheim im Ruhrgebiet während eines D-Jugend-Spiels statt.

Quelle: Roman Samborskyi/Shutterstock.com

Vereinsheime von Sportclubs sind besonders in Kleinstädten sehr beliebt, um sie für Partys zu mieten. So stellte auch der FC Wetter im Ruhrgebiet seine Räumlichkeiten für einen Junggesellenabschied zur Verfügung. Später stellte sich dieser jedoch als etwas ganz anderes heraus.

An einem Samstagnachmittag im März fand ein D-Jugend-Fußballspiel beim FC Wetter statt, während im Hintergrund das Sportlerheim für einen vermeintlichen Junggesellenabschied vorbereitet wurde. Leute verhängten die Fenster, weil auch eine Stripperin kommen sollte und der Pächter ließ Catering-Personal herein, wie die Westfalenpost schreibt. Bei einer Sache hätten aber schon zu diesem Zeitpunkt die Alarmglocken klingeln müssen, denn auch mehrere Matratzen und Kuscheldecken fanden ihren Weg in das Gebäude.

Gegen 18 Uhr rief ein Trainer schließlich den Vereinsvorsitzenden an, da immer wieder Männer in Bademänteln draußen rauchten. Als dann auch noch 50 Autos und Security-Mitarbeiter auftauchten, war klar, dass irgendetwas an der Sache faul war. Der Vorsitzende des Vereins wollte sich selbst einen Blick verschaffen, aber die Security-Leute ließen ihn nicht herein.

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Und das hatte auch seine Gründe: Der angebliche Junggesellenabschied war nämlich eine waschechte Swingerparty. Auf der Veranstaltungsseite wurde sie wie folgt angekündigt: „Hallo sagen, Bierchen aufmachen und sich über die neuesten Entwicklungen in der Szene austauschen und dann wie immer: Druckbesamung in alle Löcher bis nur noch Luft kommt – oder die Ladies genug haben (wobei meistens ersteres eher eintritt).“ Ganze 90 Euro kostete der Spaß für Single-Männer, 40 Euro für Paare und 20 Euro für Single-Frauen, die sich am „AO-Schlammschieben“ (Gangbang ohne Kondom) beteiligen wollten.

Natürlich zeigt sich der Verein über diese Eskalation schockiert und auch mehrere Eltern sind alles andere erfreut über diese Nutzung der Räumlichkeiten. Sie drohten sogar, ihre Kinder aus dem Verein zu nehmen. Dieser reagierte, indem er sich von dem Pächter, der für diese besondere Veranstaltung verantwortlich war, trennte. Er ist sich allerdings keiner Schuld bewusst und droht nun mit einer Verleumdungsklage.

Foto: Roman Samborskyi/Shutterstock.com

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