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Sido provoziert Arbeitslose

„Einfach zu faul.“

Er wurde wegen Drogenkonsums von der Schule geworfen und machte deshalb notgedrungen eine Ausbildung zum Maler und Lackierer. Zeitweise lebte er mit seiner Familie in einer Notschlafstelle für Asylbewerber. Von Arbeit damals keine Spur. Nun provoziert der Rapper mit seiner Meinung, dass die meisten Arbeitslosen einfach nur zu faul seien. Zu Recht?

Warum die Arbeitslosenquote in Deutschland so hoch ist? Laut Sido liegt das nicht etwa daran, dass zu wenig Jobs geschaffen werden, die Ansprüche an die Arbeitnehmer stetig steigen, fehlender Bildung oder dass viele Firmen lieber expandieren, seiner Meinung nach hänge es einfach nur davon ab, dass sich die meisten Arbeitslosen einfach „zu fein“ für Arbeit seien.


 „Wenn jemand arbeiten will, kann er das auch […]von allen Arbeitslosen, die wir haben, ist der größte Teil einfach faul. Ich kenne das aus dem Viertel, in dem ich aufgewachsen bin. Die Arbeitslosenrate ist dort sehr hoch. Und ich weiß: Die meisten haben nicht gearbeitet, weil sie faul waren“, erklärt Paul Würdig. Das mag natürlich auch auf den ein oder anderen zutreffen, Sido meint allerrdings weiter, wer nicht gerade zu faul sei, der sei entweder „krank oder zu alt" zum Abreiten.

Mit einem angeblichen Hauptschulabschluss von 4,7 und einem Schulverweis wegen Drogenkonsum, wie es laut Medienberichten bei ihm der Fall sein soll, wäre der 33-Jährige unter Umständen auch nicht weit gekommen, wenn es mit der musikalischen Karriere nicht geklappt hätte. 

"Bei DSDS haben sie mich gefragt, obwohl sie wussten, dass ich eine Million dafür verlangen würde. Ich habe es trotzdem abgesagt", erzählt er in einem Neon-Interview. Hoffen wir für den Rapper, dass es so bleibt, denn seinen momentanen Lebensstandard könnte er als Maler und Lackierer bestimmt nicht halten.

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