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Dreiste DJane: So kann man seine Gage auch verdienen

Lest bei uns die komplette Story.

Für das Nichtstun Geld bekommen? Das wäre schön! Wie das funktioniert, bewies jetzt die DJane Tap Tap aus Zürich. Sie wurde kürzlich für einen Auftritt auf einer Firmenfeier gebucht, bekam ihr Geld aber ohne aufgelegt zu haben. Wir verraten euch, wie sie das gemacht hat.

Virginia Gomez, alias DJane Tap Tap, legt seit über acht Jahren in Clubs und auf Familien- und Firmenfeiern auf. In ihrem eigenen Nightlife-Blog bei der Schweizer Illustrierten erzählte sie jetzt eine Geschichte, die sie so bisher aber auch noch nie erlebt hat. Denn sie wurde fürs Nichtstun bezahlt:

„Abgesehen von Auftritten in Clubs spiele ich auch immer wieder an privaten Events für Firmen. […] Ich mag solche Anlässe sehr gerne, weil es immer eine Abwechslung zum Cluballtag darstellt und ich viele exklusive Dinge sehe“, so die DJane. „Als wir den Soundcheck erfolgreich hinter uns gebracht hatten, legte ich motiviert los. Nach nur fünf Minuten kam einer der Chefs zu mir, ein fröhlicher Italiener und erzählte mir ganz stolz, dass er früher auch DJ war und gerne ein paar Übergänge machen würde. Im Club wäre dies natürlich ein No Go. Aber auf seiner eigenen Party wollte ich ihm diese Freude nicht nehmen. Zumal er sein eigenes Equipment dabei hatte und es offensichtlich nicht erwarten konnte“.

Damit hatte sich der Arbeitstag für die DJane auch schon erledigt. Der Firmenchef dachte nämlich nicht daran die DJane wieder ans Mischpult zu lassen und legte satte drei Stunden selbst auf. „Nebenbei konnte ich ihm noch ein paar Dinge zeigen, da seine technischen Künste nicht ganz ausgereift waren. Ansonsten war ich arbeitslos. Das war der Moment als ich an die ganzen It-Girls denken musste, die teilweise viel Geld bekommen, bloß um irgendwo einen Cocktail zu schlürfen und etwas Präsenz zu markieren“.

Eigentlich eine Situation, mit der man gut leben kann. Die DJane selbst will dennoch lieber für ihren Lebensunterhalt arbeiten und hofft, dass ihr so etwas nie wieder passiert: „Es ist einfach zu langweilig! Oder vielleicht ist auch die Methode noch nicht genug ausgereift… Aber ich glaube wirklich, etwas zu tun, was man gerne macht, ist das wirklich erstrebenswerte im Leben. Cool rumstehen kann man auch später noch.“ Was denkt ihr? Dreiste DJane oder einfach nur Pech gehabt?


Foto: Screenshot via Youtube/Kenbi Channel

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