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Blue Whale Challenge: Für dieses kranke Online-Spiel begehen Teenies Selbstmord

Darin heißt es: "Wer stirbt, gewinnt."

Quelle: maradon 333/Shutterstock.com & Fotos593/Shutterstock.com

In Russland haben sich im Frühling zwei junge Mädchen im Alter von 15 und 16 Jahren bei einem tragischen Doppel-Suizid in den Tod gestürzt. Ein Weiteres ist schwerverletzt, nachdem auch sie sich von einem Gebäude sprang. Außerdem gibt es Berichte über eine 14-jährige Schülerin, die sich vor einen Zug warf. Die russische Polizei vermutet, dass alle tragischen Schicksale zusammenhängen. Ihre Verbindung könnte ein grausames Online-Spiel namens „Blue Whale“ sein.

Eine der jungen Frauen, die sich gemeinsam in den Freitod stürzten, postete kurz vor ihrem Selbstmord das knappe Wort „End“ auf einem sozialen Netzwerk.

Kurz davor lud sie ein Bild hoch, auf dem ein Blauwal zu sehen ist. Der riesige Meeresbewohner steht symbolisch für ein Online-Game, das entsprechend den Namen „Blue Whale“ trägt und im Verdacht steht, Teenager in den Tod zu treiben.

Verbreitet wird das Spiel über das in Russland populäre Soziale Netzwerk „Vkontakte"

Der Gruppenadministrator gibt den Teilnehmern laut Medienberichten  Befehle, die allesamt selbstzerstörerisch sind und sich nach und nach an Brutalität steigern. Insgesamt 50 Tasks in ebenso vielen Tagen müssen die Mitspieler erfolgreich vollenden, um weiterzukommen.

Der erste Schritt ist es, sich einen die Silhouette eines Wals in die Hand oder den Arm zu ritzen. Außerdem sollen die Jugendlichen den ganzen Tag Horrorfilme schauen oder um 4:20 Uhr mitten in der Nacht aufstehen. Jede ausgeführte Regel muss mit einem Foto bewiesen werden. Das perfide Spiel gipfelt letztlich in einem Selbstmord am 50. Tag.  

Die Polizei vermutet, dass die Spielführer den Mädchen einreden würden, dass sie fett seien und den Jungs erzählen, dass sie Loser sind. Außerdem schwärmen sie von einer besseren Welt, in der die auserwählten Mitspieler leben könnten.

„Blue Whale" verklickert den Teenies, dass die besten Dinge im Leben mit dem Buchstaben „S“ beginnen würden: Semiya (Familie), Samstag, Sex und Selbstmord.

Immerhin konnte die russische Ermittlungskommission mittlerweile einen mutmaßlichen Drahtzieher verhaften, dem „Anstiftung zum Selbstmord“ vorgeworden wird.

Konkrete Bestätigungen darüber, dass die aktuellen Selbstmorde in Zusammenhang mit „Blue Whale“ stehen, gibt es nicht. Trotzdem klingt das alles hoch gefährlich und sollte keinesfalls nachgemacht werden!

Jetzt äußerte sich auch der YouTuber LeFloid zu den krassen Vorfällen. Er warnt seine Fans und überhaupt die ganze Netzwelt vor diesem kranken Spiel. Sein Clip schnellte sofort auf den ersten Platz der YouTube-Trends:



Foto: Artem Furman & maradon 333 &  Fotos593Shutterstock.com 

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