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Alle Jahre wieder: Drogen in Weihnachstmarktgebäck

Macht dich das Gebäck deshalb so glücklich?

Weihnachten steht kurz vor der Tür und in den Städten locken zahlreiche Weihnachtsmärkte mit Glühwein, Bratwurst und Lebkuchen. Vor allem Letzteres beinhaltet alle Jahre wieder einen Stoff, der dich nicht nur satt sondern vor allem glücklich macht: Amphetamin! Unglaublich, aber wahr, auch 2015 befindet sich dieser verbotene Stoff in Lebkuchenherzen & Co.

Da bekommt das Lied „Oh du Fröhliche“ gleich eine völlig neue Bedeutung. Denn Lebkuchen sorgen auch 2015 für besste Stimmung auf den Weihnachtsmärkten. Dafür sind nicht nur Zutaten wie Anis, Nelken, Zimt, Muskat und Kardamom verantwortlich, sondern vor allem der Stoff Ammoniumcarbonat. Dieser bildet bei der Herstellung von Lebkuchen eine chemische Verbindung, die auch als Amphetaminen in Ecstasy vorkommt. Und genau dieser Amphetamingehalt im Lebkuchen könnte der Grund für den Erfolg des Gebäcks sein.

Bevor du jetzt zum Weihnachtsmarkt stürmst und dir genügend Lebkuchen für einen Trip sichern willst, solltest du weiterlesen. Denn die 76.600 Tonnen Lebkuchen, die pro Jahr produziert werden, haben im Laufe der Zeit eine Rezeptveränderungen erhalten. Einen Drogenrausch von zu viel Lebkuchen wirst du daher vermutlich nicht bekommen. Stattdessen werden dich bei einem Überverzehr wohl eher Durchfall und Magenschmerzen ereilen. Also überleg noch einmal gut, ob du alle Jahre wieder zu viel Lebkuchen in dich reinschütten willst.  

Foto: Jane Rix & donikx/Shutterstock.com

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